Aktivitäten des Antirassistischen Netzwerk Baden-Württemberg 2019

Nächstes Treffen des Netzwerkes findet am 16. Dezember 2018, 13 bis 16 Uhr in Karlsruhe statt

Infoblatt Abschiebehaft

ARN-BW möchte 2019 ein Infoblatt über die Rechte der Geflüchteten in Abschiebehaft herausgeben. Wir wollen das Infoblatt breit streuen und hoffen damit alle interessierten und relevanten Initiativen zu erreichen. Das Infoblatt soll in verschiedenen Sprachen herausgegeben und auch über die sozialen Netzwerke verbreitet werden. Wir werden dazu eine eigene Blogsportseite zum Thema Abschiebehaft in Pforzheim einrichten. Dort sollen alle relevanten Infos zur Abschiebehaft veröffentlicht werden. Ein Infoblatt zum Thema Dublin-Abschiebung ist ebenfalls angedacht.

INFO-Tour zu den Landeserstaufnahmeeinrichtungen

Wir sind aktuell dabei, ein INFOBLATT – „Welche Rechte habe ich in einer Landeserstaufnahmeeinrichtung bzw. Gemienschaftsunterkunft? auszuarbeiten. Die wichtigsten Rechte sollen auf Plakate gedruckt und verteilt werden. Dazu planen wir eine INFO-TOUR in die einzelnen Sammellager des Landes. Das wären die Städte Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim, Freiburg, Sigmaringen, Tübingen und Ellwangen. Die „TOUR – Rechte der Geflüchteten stärken“ (Arbeitstitel) wird als politische Aktion vorbereitet in die möglichst viele Initiativen auch Vorort eingebunden werden sollen. Ziel könnte eine gemeinsame Konferenz für demokratische Rechte in Stuttgart sein. Die zunehmende Kriminalisierung von Geflüchteten in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen wollen wir ebenfalls in den Focus nehmen.

Möglichst freiwillig…“ Film- Veranstaltungstour vom 4.-19.02.2019

Vom 4. bis zum 19. Februar 2019 wird ARN-BW zusammen mit dem FlüRat-BW eine Veranstaltungsrundreise mit der Fotojournalistin Allegra Schneider organisieren. Bei der Veranstaltung wird der Film „Möglichst freiwillig…“ gezeigt. Der Film kann in Kommunalen Kinos gezeigt mit anschließender Diskussion werden. Die Finanzierung muss noch genauer besprochen werden. Film/Veranstaltung finden bislang in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Pforzheim, Freiburg, Rottweil, Konstanz, Nürtingen etc. und in Mainz und Worms statt.

Sichere Häfen – Städte der Zuflucht

Aus Karlsruhe gibt es den Vorschlag in den Städten für sichere Häfen einzutreten. Damit soll auch Druck ausgeübt werden, das das EU-Relocation-Programm umgesetzt wird. Mit dem beschlossenen EU-Relocation-Programm sollte Deutschland 27.485 Personen aufnehmen. 2016, 2017 und 2018 wurden lediglich 3.009 Personen aus Griechenland und Italien aufgenommen. Das Programm gilt noch immer. Weitere Informationen sind dem Link zu entnehmen: https://seebruecke.org/events/seebrucke-karlsruhe-zumsicheren-hafen-machen/

Solidarity City und Kommunalwahlen

Mit einer Solidarity4ALL-Zeitung möchten wir in den Kommunalwahlkampf eingreifen. Wir wollen kommunalpolitische Grundsätze entwickeln, die an eine antirassistische Stadt gestellt werden. Deshalb wird der Schwerpunkt der Zeitung sich mit den Solidarity Cities Bewegungen weltweit beschäftigen. Wir wollen damit das Thema in Baden-Württemberg stärker in die Diskussionen bringen.

 

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