Grün-rote Landesregierung hat Abschiebungen wieder aufgenommen

Nach einem mehrmonatigen (Winter-)Stopp sind seit dem April 2012 wieder Abschiebungen nach Serbien und in den Kosovo aus Baden-Württemberg möglich. Abgeschoben wird auf Grundlage eines Rücküber­nahmeabkommens, das am 21. April 2010 mit dem Kosovo vereinbart wurde. Das Abkommen selbst ist ein Rückfall in die rücksichtslose Ausweisungspraxis des letzten Jahrhunderts. Es enthält keinerlei Rege­lungen, in denen irgendwelche Rechte der Betrof­fenen auch nur ansatzweise erwähnt sind. Mehr als 10‘000 Menschen sind davon bedroht.

Eindrücke aus einer Kurzreise bilden Begründung für Abschiebungen

Der baden-württembergische Petitionsausschuss kam nach seiner viertägigen Reise im Januar in den Kosovo zu dem Schluss: „Eine Diskriminierung, die einen generellen Abschiebestopp rechtfertigt, wurde von uns nicht erkannt“ – so Beate Böhlen (Grüne) im Staatsanzeiger. Weiterlesen

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Koordinierungstreffen gegen Abschiebungen vom Baden-Airpark in Karlsruhe

Aktionswoche gegen Abschiebungen vom Baden Airpark:

Vorbereitungstreffen: Mittwoch, den 18. April 2012, 19.00 Uhr im Roten Stern, Gewerbehof, Steinstr.23, in Karlsruhe.

Eine Woche lang – voraussichtlich im Mai 2012 – gegen Abschiebungen und die Abschiebepolitik – direkt am Flughafen Baden-Airpark demonstrieren.
Ab dem 1. April 2012 wird die Grüne-SPD Landesregierung, nach einer halbjährigen Pause, voraussichtlich wieder Roma nach Serbien und in den Kosovo abschieben. Gleiches tut NRW nach dem Winterabschiebestopp. Andere Bundesländer schieben ununterbrochen ab. Die Delegation des baden-württembergischen Petitionsausschusses kam nach einem vier-tägigem Aufenthalt im Kosovo im Januar 2012 zu  der Auffassung, dass es im Kosovo keine Diskriminierung gegen Roma gibt, die einen generellen Abschiebestopp rechtfertigen würde – entgegen anderslautenden Berichten von zahlreichen Menschenrechtsorganisationen wie UNICEF und Roma-Organisationen in Deutschland. Selbst der deutsche Chef der KFOR Truppe im Kosovo hat inoffiziell gegenüber Delegationsmitgliedern erklärt: „Kämpfen sie dafür, dass es keine Abschiebungen gibt“.

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No Border lasts forever II

18. November 2011bis20. November 2011

Zweite Konferenz zu Bilanz und Perspektiven der antirassistischen Bewegung
vom 18. bis 20. November 2011 in Frankfurt/Main

Wer hätte sich bei der ersten Konferenz im Dezember 2010 vorstellen können, dass kurz darauf der arabischen Frühling beginnen und wenige Monate später mit dem Sturz der Despoten das EU-finanzierte Wachhundregime in Nordafrika ins Wackeln geraten würde? Die Aufständigkeit im Maghreb inspiriert inzwischen die Krisenproteste in Südeuropa. Die Kämpfe gegen die Sparprogramme blitzen als transnationaler Aufbruch auf. Südlich der Sahara prägt jedoch die notgedrungene Rückkehr derjenigen, die im Krieg in Lybien zwischen die Fronten gerieten, die Situation. Und zugleich macht der Tod von über 2000 Boatpeople im Mittelmeer das Jahr 2011 zu einem der grausamsten in der Geschichte des EU-Grenzregimes. In Athen liegen Pogrome gegen MigrantInnen zeitlich wie räumlich nah neben den Massenprotesten gegen Regierung und Troika*. Angesichts hartnäckigen Widerstandes von Flüchtlingen und MigrantInnen und im Domino europaweiter Gerichtsentscheidungen musste auch das deutsche Innenministerium Weiterlesen

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Zusammen Abschiebungen verhindern! Alle Roma bleiben!

Großes Interesse an Aktionen gegen Abschiebungen

Am Freitagabend, 7. Oktober 2011, wurde in der überfüllten Kammerbühne des Stadttheaters Freiburg über verschiedene Projekte und Initiativen, die zukünftige Abschiebungen von Menschen aus Freiburg verhindern sollen, diskutiert. Das Interesse an der Veranstaltung „Zusammen Abschiebungen verhindern! Alle Roma bleiben!“ war dermaßen groß, dass die Sitzplätze der Kammerbühne nicht ausreichten. Weiterlesen

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Offenes Treffen der Karlsruher Gruppen

20. Oktober 2011
20:00bis22:00

Am 20. Oktober sind Kalrsruher Gruppen, Aktive und Interessierte eingeladen, um sich zu treffen und auszutauschen, und um für die nächsten Monate gemeinsam eine Kampagne für die Forderungen der Flüchtlinge zu erarbeiten und zu koordinieren.

Ort: Gewerbehof, Steinstr. 23, Roter Stern.

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Offener Brief gegen Polizeiaufgebot in Mannheim am 24. September 2011

Freiburg / Mannheim den 27. September 2011

Offener Brief

an den Oberbürgermeister Herr Dr. Peter Kurz der Stadt Mannheim
an die Fraktionen des Mannheimer Gemeinderates
an den Landtag von Baden-Württemberg
an die Mannheimer Polizei
an die Presse

Betrifft: Polizeipräsenz während der Demonstration am 24. September 2011 in Mannheim.
Gegen Lagerunterbringung, Abschiebehaft, Abschiebungen von Flüchtlingen! Stoppt die organisierte Unmenschlichkeit!

Sehr geehrte Oberbürgermeister Herr Dr. Peter Kurz
Sehr geehrte Fraktionsvorsitzende und Fraktionsvorsitzender
Sehr geehrte Damen und Herren

Aktion Bleiberecht Freiburg und weitere Organisationen legen, als Mitveranstalter der oben genannten Demonstration, offiziell Beschwerde gegen die unverhältnismäßige Polizeipräsenz während der Demonstration in Mannheim ein. Weiterlesen

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Demonstration gegen Abschiebungen, Lagerunterbringung und Abschiebeknast in Mannheim

24. September 2011
20:00

Am 24.Sept. 2011 hatten verschiedene Gruppen und Initiativen zur landesweiten Demonstration gegen Lagerunerbringung, Asylbewerberleistungsgesetz, Abschiebeknast und Abschiebungen aufgerufen. 300 bis 400 Menschen hatten sich am Wasserturm versammelt und sind unter massiver Polizeibegleitung durch die Mannheimer Innenstadt und die Neckarstadt zum Abschiebeknast gezogen.

Artikel in linksunten.indymedia.org:
GrenzenAuf_AusBrechen-Keine Kundgebung der Rechtspopulist_innen linksunten.indymedia

Pressebericht des Mannheimer Morgen dazu:
Mannheim – Wollen bunte Gesellschaft statt rechter Front

Redebeitrag von Aktion Bleiberecht in Freiburg

Wir haben heute gemeinsam zu der heutigen Demonstration nach Mannheim aufgerufen und fordern Schluss mit der Lagerunterbringung, der Abschiebehaft und Abschiebungen von Flüchtlingen! Weiterlesen

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Kundgebung gegen die Abschiebeverhöre der nigerianischen Botschaft in Karlsruhe

18. August 2011
11:00bis14:00

Am 18.8.2011 fanden sich 50 solidarische Menschen zur Kundgebung vor der Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in der Durlacherallee 100 in Karlsruhe ein. Sie protestierten gegen die Kollaboration der nigerianischen Botschaft mit den bundesdeutschen Abschiebebehörden.

Kundgebung vor der LAST in Karlsruhe

Hintergrund der Protestaktion war die Abschiebeanhörung, die die nigerianischen Botschaft diese Woche in Zusammenarbeit mit dem deutschen Staat in Karlsruhe durchführt. Weiterlesen

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Mahnwache gegen Zwangsvorführungen von Flüchtlingen

18. August 2011
11:00bis15:00

Am Donnerstag, dem 18.8.11 findet um 11:00 Uhr eine Mahnwache vor der LAST (Landes-Aufnahmestelle für Flüchtlinge) in der Durlacher Allee 100 in Karlsruhe statt. Sie richtet sich gegen die Zwangsvorführungen von Flüchtlingen vor Vertretern einer Botschaft, um sie einer Nationalität zuzuordnen und damit die Voraussetzung für eine schnelle Abschiebung zu schaffen. Weiterlesen

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Aus / Grenzen Auf / brechen

24. September 2011
12:00bis17:00

Gegen Lagerunterbringung, Abschiebehaft, Abschiebungen von Flüchtlingen – Stoppt die organisierte Unmenschlichkeit

Aufruf zur Demonstration am 24. September 2011 in Mannheim, 12.00 Uhr,
Ort: Planken, gegenüber Wasserturm
Politische Verfolgung, Krieg, Hungersnot, Umweltkatastrophen, Menschenrechtsverletzungen, Frauenunterdrückung: Die Ursachen für die Flucht sind vielfältig, aber immer wird die Flucht als letzter Ausweg in einer Existenz- und lebensbedrohenden Situation gesehen. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den Herkunftsländern der Flüchtlinge sind meist eng verknüpft mit der Politik und den strategischen und wirtschaftlichen Interessen der Industriestaaten. Der Kampf um Rohstoffe und Märkte, das Streben nach Profit, und die Durchsetzung der wirtschaftlichen und strategischen Interessen auch mit dem Mittel des Krieges, führen für immer mehr Menschen weltweit zu Armut und Entrechtung und beraubt sie ihrer Lebensperspektive. Weiterlesen

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