Spendenaufruf des AntiRA-Netzwerkes Baden-Württemberg

Wie wollen wir weitermachen?

Liebe Aktive in Baden-Württemberg,

nach der Demonstration gegen das Abschiebegefängnis in Pforzheim wollen wir 2017 weitere Projekte mit euch zusammen realisieren. Unsere Handlungsfähigkeit hängt jedoch auch von unseren finanziellen Mittel ab. Im Zusammenhang mit der Pforzheimer Demonstration haben wir noch 1.200 € offene Rechnungen. Wir bitten vor allem alle Gruppen, die die Demonstration unterstützt haben, um finanzielle Unterstützung.

Spendenkonto: Antira-Netzwerk Baden-Württemberg,
Volksbank Breisgau Nord e.G., BIC: GENODE61EMM,
IBAN: DE75 6809 2000 0000 3615 26
Stichwort: Antira-Netzwerk Baden-Württemberg

Für weitere Projekte brauchen wir mindestens 5.000 €!

Wie wollen wir weitermachen?

Abschiebegefängnis Pforzheim

Wir wollen eine online-Petition für die Schließung des Abschiebegefängnisses in Pforzheim, in Zusammenarbeit vor allem mit Pforzheimer Gruppen, starten. Weiterhin möchten wir Künstler.innen in Baden-Württemberg zur Teilnahme für eine Kunstausstellung gewinnen. Mit der Kunstausstellung sollen künstlerische Positionen zum Thema ‚Freiheitsentzug… im Abschiebegefängnis‘ (Arbeitstitel) in Pforzheim gezeigt werden. Bei Interesse bitte melden.

Sammelabschiebungen Afghanistan

Die Abschiebungen nach Afghanistan sind noch lange nicht vom Tisch. Deshalb möchten wir durch verschiedene Städte Baden-Württembergs eine Veranstaltungstour organisieren. Auf dem Podium sollen sowohl Geflüchtete aus Afghanistan, wie auch Fachreferent.innen von verschiedenen Gruppen sitzen. Gedacht ist an den Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, IMI, iz3w, PRO ASYL u.a. Gruppen. Ein Konzept wird erarbeitet. Wer Interesse hat, bitte melden.

Massenunterbringung unter sehr prekären Bedingungen

In Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg und anderen Orten befinden u.a. sehr große Massenunterkünfte für Geflüchtete.
Die Menschen in den Lagern leben unter sehr prekären Bedingungen. Sie können die Zimmer / Wohnungen nicht abschließen, dürfen selbst nicht kochen, jegliche Elektrogeräte sind nicht erlaubt, verfügen über keinen Kühlschrank, werden von der Security kontrolliert und überwacht, ihr Wohnbereich wird von Hausmeister und Security regelmäßig nach Elektrogeräten durchsucht u.v.m.
Die politisch gewollte, kontrollierte und überwachte Armut möchten wir bei einer Konferenz in Mannheim, die im Herbst stattfinden könnte, stärker ins Blickfeld nehmen und die Flüchtlinge in den Massenlagern unterstützen.

Abschiebungen aus Baden-Württemberg

Weiterhin streben wir die Einrichtung eines online-Portals zum Thema Abschiebungen an. Dort sollen anonymisierte Informationen zu Abschiebungen gesammelt und veröffentlicht werden. Jede.r soll Abschiebungen melden können. Beim Flüchtlingsrat Baden-Württemberg wird um Unterstützung angefragt.

Solidarity Cities

Die Solidarity Cities sollen Schwerpunktthema bei dem nächsten Treffen sein. Auch hier ist eine Veranstaltungstour durch Baden-Württemberg angedacht.

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AntiRA-Baden-Württemberg
info@stop-deportation.de
http://stop-deportation.de/

#Antira-BaWü (Twitter)

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